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Mai 25

Wines of South Africa Workshops 2011: Südafrikas Winzer und ihre Taten sprechen für sich

Tag: Ländersigi.hiss @ 07:47

Gelungene Premiere: Am 9. Mai 2011 startete in Köln die weltweite Workshop-Tour von Wines of South Africa (WOSA). In exklusiven Master Classes präsentierten zehn namhafte südafrikanische Winzer die Dynamik und Faszination ihres Weinlandes. Etwa 60 Händler, Sommeliers und Pressevertreter aus ganz Deutschland erhielten im Art’otel Cologne wertvolles Fachwissen sowie Einblicke aus erster Hand. Zufriedene Gesichter auch bei den Winzern, die sich dank des regen Austauschs mit dem Teilnehmern auf ihrem Kurs bestätigt fühlten.

Baden-Baden, 24. Mai 2011 – Cool Fermentation, Barrique-Boom oder Wildlife im Weinberg – Südafrikas Familienfarmen setzen seit vielen Generationen maßgebende Akzente im Weinbau in der Kapregion. Einen Blick hinter die Kellertür solch traditionsreicher Weingüter gewährten vier junge Südafrikaner mit kurzweiligen Vorträgen in Köln. Ihre Weine projizierten anschaulich, wohin sich das Weinland Südafrika entwickelt. Der Einfluss von Standortfaktoren auf das Aromenprofil eines Weines und der Stil des finalen Blends war ein weiteres von vier Seminarthemen des Tages. „Die komplexe Vielfalt der Natur Südafrikas ist eine Herausforderung für uns Winzer, aber ebenso großartiges Potenzial, mit Blends seinen eigenen Stil zu definieren“, erklärte Edmund Terblanche, Kellermeister bei La Motte am Beispiel von Shiraz.

Beispielhafte Initiative: pro ha Weinberg stehen 1,2 ha unter Naturschutz

Beim nachhaltigen Weinanbau sind die Südafrikaner weltweit führend. Bereits 1998 wurde das umweltschonende Weinbauprogramm Integrated Production of Wine (IPW) eingeführt. Die drei Weingüter (Delheim, Uitkyk, Flagstone) machten bewusst, wie ernst es die Winzer mit der ökologischen Nachhaltigkeit, ihrer sozialen Verantwortung und dem Schutz natürlicher Ressourcen meinen. Rudi Buys von Uitkyk berichtete, dass unter anderem durch das Anlegen von Fynbos-Inseln im Weinberg Eulen, Schlangen und Luchse zurückkehrten. Diese sorgen für eine natürliche Vernichtung von Schädlingen und mindern den Einsatz chemischer Mittel. „Für jeden Hektar, der mit Reben bepflanzt ist, stellten die Winzer 1,2 ha von ihrem eigenen Land unter Naturschutz, – insgesamt 126.000 ha“, betonte Bruce Jack, Flagstone.

Pinotage Verkostung von Jahrgang 1966 – 2008

Verkostungshighlight war ein Pinotage-Flight aus zehn Jahrgängen, zurück bis 1966 – erstmalig wurde eine solche Vertikalprobe außerhalb Südafrikas durchgeführt. Cape Wine Master Bennie Howard moderierte die hochkarätige Degustation, an die sich ein intensiver fachlicher Dialog mit anschloss. Einhellig beeindruckt zeigten sich alle Teilnehmer von dem Reifepotenzial und der unerwarteten Eleganz der älteren Jahrgänge.

 

Viel Lob erhielten die offenen Themenverkostungen zwischen den einzelnen Seminaren. Terrassen- und Grillweine, Chenin Blanc und Sauvignon Blanc aus nachhaltigem Anbau sowie Flagship Blends standen zum ungestörten Probieren parat. Praxistest inklusive: Wie gut die Weine mit kalten und warmen Cape Tapas harmonieren, konnten die Gäste beim Lunch herausfinden.

 

Hintergrundinformation:

Der ersten Station der WOSA Wine Workshops und einzigen Veranstaltung in Deutschland folgen bis Mitte Juni weitere 14 Städte in Europa, Asien und Amerika. Beeindruckt zeigten sich alle Winzer in Köln von der Konzentration und dem fachkundigen Interesse der Workshop-Besucher. Nächste Gelegenheit, die Weine und Winzer vom Kap hautnah zu erleben, ist die Cape Wine Europe (vormals Mega-Tasting) vom 11. bis12. Oktober in London.

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.suedafrika-wein.de oder www.wosa.co.za oder www.wosawineworkshops.com

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