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Jun 20

Braida: Der diesjährige 50ste Geburtstags-Toast für Braida’s Wein der Ursprünge

Tag: Weingütersigi.hiss @ 21:03

färbt sich in Blau…‘Monella‘ (die Spitzbübin) – eine Lebensart!

Der ‘Monella, Barbera del Monferrato frizzante’ drückt Vitalität, Lebenslust, Heiterkeit, Frische aber zur gleichen Zeit Körperlichkeit, Struktur und Bodenständigkeit aus. Dieser traditionell moussierende und trockene Rotwein wurde zum ersten Mal im Jahre 1961 von Giacomo Bologna mit der Absicht abgefüllt, seine Natürlichkeit und Ursprünglichkeit auszudrücken. Eine Rebsorte, heimisch in der Provinz Asti und dem von Giacomo geliebten Dörfchen Rocchetta Tanaro, welcher Giacomo liebevoll einen weiblichen Artikel verlieh (‘LA’ Barbera). Die Produktion der ‘Monella’ stellt Giacomo’s Antritt einer langen und passionierten Reise dar, welche ihn zur Kreation des Kultweines ‘Bricco dell’Uccellone’ leitete. Mit diesem Wein schrieb er 1982 Weingeschichte.

‘La Monella’ beendete die Gärung ursprünglich in der Flasche und wies somit feine Perlen auf, die die reiche und schmackhafte Frucht am Gaumen umschmeichelten. Der heutige Wein wird nach modernsten Weinbereitungsmethoden hergestellt und hat einen betonten Fruchtausdruck, untermalt durch die knackige Säure und eine gut eingebundene Perlage.

Dieser traditionelle Stil ist in Piemonte tief verwurzelt und der Wein wird häufig als Familienwein beschrieben. Ein Wein, der Menschen an einen Tisch bringt und welcher perfekt zu der reichhaltigen und deftigen lokalen Küche passt. ‚La Monella‘ wird jung getrunken. Der Wein verwöhnt mit seinen frischen Fruchtnoten von Sauerkirsche, schwarzen Johannis- und Heidelbeeren. Die saftig knackige Säure der Barbera-Traube, der trockene, schlanke Körper und die feine Perlage, verleihen dem Wein eine schmackhafte, herbe Note. Ein perfekter Essensbegleiter und ein Meisterstück der Tradition!

Entdecken Sie das Geheimnis der‘Monella’

http://www.braida.it/ita/monella_50.html

Happy Birthday ‘Monella’ (1961-2011)!

Weinbergskalender – was geschieht in den Wintermonaten?

Wenn es im Spätherbst kühl wird und sich die Lichtintensität reduziert, verliert der Rebstock seine Blätter. Vom ersten wesentlichen Temperaturabfall, verfällt der Rebstock in die Winterruhe und der Fluss des Pflanzensaftes wird eingestellt. Dieser ‚Winterschlaf‘ zieht sich je nach Jahr bis Ende März/ Anfang April hin.

Die Winterpause des Rebstockes, ist keinesfalls eine Ruhezeit für den Winzer …

Der Winterschnitt auf dem Weingut BRAIDA begann in der 2ten Kalenderwoche und wurde bis Ende März vollzogen. Die Triebe des Vorjahres wurden zurückgeschnitten (ausgeschlossen des Triebes, der die Früchte der kommenden Weinlese tragen wird und ein junger Spross, der im darauffolgenden Weinjahr als Fruchttrieb vorgesehen ist). Der Fruchttrieb wurde gebogen und am Spalier befestigt.

Ein regulärer Winter mit ausreichend Niederschlägen brachte einen turbulenten Start in den Frühling. Während der ersten 2 Aprilwochen stiegen die Temperaturen bis zu 30°C und auch die Nachttemperaturen hielten sich weit über dem Durchschnitt. Dieses Hochdruckgebiet löste ein plötzliches Aufwachen der Rebstöcke und einen rasanten Austrieb aus. Das Biegen und Befestigen des Fruchttriebes musste sehr sorgsam durchgeführt werden, um die sehr früh ausgetriebenen Knospen und Sprossen nicht zu beschädigen. Ab Mitte April fielen die Temperaturen wieder zu einem angemesseneren Durchschnitt, mit kühleren Nächten um 10°-14°C. Eine beständige Belüftung der Weinberge durch gemäßigte Winde schafften perfekte Konditionen für die bevorstehende Blütezeit. Das Aufkommen eines neuen Hochdruckgebietes beschleunigte die Rebblüte, welche am 18ten Mai, ca. 20 Tage früher als üblich begann.

Seit 2011 weht ein neuer Wind in BRAIDA’s Weinbergen – Einführung eines SANFTEN Winterschnittsystems in  Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen SIMONIT&SIRCH, gegründet von den 2 Diplomlandwirten aus Friuli Venezia Giulia.

In vergangenen Zeiten wussten Landwirte, wie sie die Gesundheit eines Rebstockes erhalten konnten. Mit  Fürsorge und Weitsicht arbeiteten sie, um eine langsame und gleichmäßige Entwicklung des Stockes zu bewirken. Genau diese Philosophie leitet das Tun der Agronomen Marco Simonit und Pierpaolo Sirch. Mit ihrer 20-jährigen Erfahrung wenden sie diese natürliche Methode an, um dem modernen Weinbau gerecht zu werden.

Diese SANFTE Winterschnittmethode wurde mit der Idee eingeführt, die natürliche Pflanzenstruktur und ihr Wachstum zu achten und dadurch die durchschnittliche Lebensdauer eines jeden Rebstockes zu erhöhen.  Jahrhunderte der Weinherstellung und Forschung bestätigen, dass die Qualität eines produzierten Weines aus Trauben von 40-50 Jahre alten Rebstöcken hochwertiger ist, als diejenige von jungen Reben. Deshalb ist es essentiell, den Rebstock in seiner natürlichen Form als Kletterpflanze zu respektieren, welche das Bestreben hat, konstant in die Höhe zu wachsen. Ein Winzer limitiert nicht nur das Wachstum des Stockes auf einen begrenzten Raum in einem Spalier, sondern der Winterschnitt muss zusätzlich als ein höchst verstümmelnder Eingriff betrachtet werden.

Wenn der Winterschnitt an Teilen vorgenommen wird, die älter sind als 2 Jahre, hat die Pflanze keine Möglichkeit, die Wunde zu vernarben. Die Verletzung kann ein Zugang für verschiedene Pilzerkrankungen sein. Zusätzlich provoziert das unvorsichtige Zurückschneiden von Trieben das fortschreitende Absterben von Transportkanälen und somit wichtigen Teilen des Stammes. Dementsprechend ist das Erhalten der gesunden Struktur und des Transportsystems des Rebstockes unverzichtbar. Die Homogenität der internen Kanalisation wird zudem in allen vegetativen Phasen des Stockes wiedergespiegelt: der Austrieb, die allgemeine Fruchtbarkeit, die Reifung der Trauben und die Verholzung des Rebstockes. Um die Gesundheit der Pflanze zu erhalten, muss ein achtsamer und vorausschauender Rebschnitt durchgeführt werden, welcher der Pflanze erlaubt ein Geäst zu formen.

In der Zwischenzeit im Keller..

Der Vergärung der 2010er Ernte folgte die ‚Klärung‘ der Jungweine durch das natürliche Ablagern von Trubstoffen. Die Schwerkraft und das wiederholte Abstechen helfen, die Weine von den gröbsten Verunreinigungen zu trennen. Im Anschluss durchliefen die Weine den natürlichen Säureabbau.  Braida’s 2010 ‚RISERVA‘ Weine reifen zur Zeit in französischen Barrique-Fässern bis zu 12  bzw. 18 Monaten. Der 2010er Jahrgang kann als ausgewogen und klassisch beschrieben werden!

Während der 2010er Jahrgang verarbeitet wurde, schlossen die 2009er Weine die Ausbau-Phase im Holz ab und wurden zur Abfüllung vorbereitet. Alle drei ‘RISERVA’ Weine wurden Ende Mai abgefüllt und werden für ca. 15 Monate in der Flasche veredelt, bevor sie im September 2012 auf den Markt kommen. Die Weine des 2009er Jahrgangs sind kraftvoll und muskulös!

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