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Aug 25

Twitter und Facebook – Schöne neue Welt ?

Tag: Allgemeinessigi.hiss @ 10:06

Autorin: Susanne Bürkle Die neuen Medien sind in aller Munde. Es ist die schöne neue Welt, zu der jeder gehören möchte aber doch gibt es immer wieder Vorbehalte. In diesem Artikel werden Entwicklungen und neue Möglichkeiten dargestellt.

Es gibt es schon lange, das Internet: Die welt­weite Vernetzung von Informationen. Das Prin­zip auf Informationen zugreifen zu können gibt es schon seit der Etablierung des Internets. Bis vor fünf Jahren war das Internet eine Informati­onsfülle die kaum zu überblicken war. Die Aus­wahl und Qualität der Information wurde jedem selbst überlassen. Durch die immer weitere Ver­netzung und intensivere Nutzung des Internets findet immer mehr Kommunikation statt. Durch die Etablierung von wikis wie zum Beispiel Wiki­pedia.info ist es den Nutzern selbst möglich, Inhalte in das Internet einzustellen. Die Fortfüh­rung dessen ist, dass die Inhalte kommentiert, aktualisiert und bewertet werden können. Und das ganze nicht von einer zentralen Stelle son­dern von den Lesern und Nutzern der Seite. Somit entsteht, ganz vereinfacht gesagt, eine Community, ein Personenkreis, der sich über ein Thema austauscht.

Internet und Web2.0

Definition Internet

Interconnected Networks, kurz Internet ist der weltweit größte Netzverbund. Dieser Netzver­bund ermöglicht den Nutzern auf ein grenzenlo­ses Archiv zu zugreifen und mit anderen Teil­nehmern, die an diesem Verbund teilnehmen, in Kontakt zu treten und Daten auszutauschen. Bei dem Verbund handelt es sich um ein dezentra‑

 

les Netzwerk, welches aus vielen kleinen zentra­len Netzen besteht.

Der Datenaustausch zwischen den einzelnen Usern erfolgt mit Hilfe von Rechnern oder Ser­vern. Zugang zum Internet kann über die be­kannten Modem-Techniken oder über einen spezialisierten Anbieter, einem Internet Service Provider erreicht werden.

Das Internet geht aus dem 1969 entwickelten ARPAnet hervor, einem Projekt der `Advanced Reasearch Project Agency´ des Verteidigungs­ministeriums der USA.

Definition Web 2.0

1992 begannen Nutzer auf ihrer eigenen Inter­netseite eine Art Tagebuch zu veröffentlichen. Hierbei wurde in regelmäßigen Abständen ein Eintrag auf der Webseite hinterlassen um die Leser über das aktuelle Tagesgeschehen des Seiteninhabers zu informieren.

Diese Idee wurde schließlich weiterentwickelt und ein Content-Management-System (ein Sys­tem über das Nutzer selbst Internetseiten mit Inhalten füllen können, z.B.: typo3) erfunden, mit dessen Hilfe auch während ihrer Laufzeit Inhalte in dynamische Webseiten eingepflegt werden konnten. Dieses Content-Management-System konnte mit Hilfe von Benutzer-Accounts und Passwörtern von verschiedenen Autoren unab­hängig genutzt werden.

Dieses neuartige System verbreitete sich welt­weit extrem schnell und es entwickelten sich diverse Portale, Foren und andere Seiten, bei denen sich User anmelden und ihre Inhalte edi­tieren und einpflegen konnten.

Diese neue Art der immer aktuelleren Kommuni­kation findet sich heute in verschiedenen Diens­ten wieder. Angefangen bei Internetseiten über Nachrichtendienste wie Twitter und Facebook bis hin zu Echtzeitsuchen, die über google.de angeboten werden. Informationen werden immer schneller weitergegeben und auch benötigt. Im Web 2.0 sind Informationen, die einen Tag ver­breitet sind, alt. Eine Generation dauert im Web 2.0 max. drei Monate. Forscher gehen mittler­weile soweit und sprechen von einem stattfin­denden Paradigmenwechsel. Ein Paradigmen­wechsel ist eine (oft radikale) Änderung des Blickwinkels auf ein wissenschaftliches Feld, auf

dessen Paradigma durch diese Änderung die Grundlage für eine Weiterentwicklung der For­schung und des bereits vorhandenen Wissens gegeben wird. Festgestellt wird dieser Wechsel von der betreffenden „Wissenschaftsgemeinde“, kurz: es ist eine wissenschaftliche Revolution. Da das Phänomän des Web 2.0 aber noch nicht wissenschaftlich gemessen wird, findet der Pa­radigmenwechsel derzeit statt.

Zahlen, Daten und Fakten

Rund 73 Prozent der Bevölkerung sind derzeit in Deutschland mit einem Internetanschluss ver­sorgt, das bedeutet, dass nur 51,7 Millionen Deutsche online sind, davon sind 41,3 Millionen schon länger als drei Jahre online bzw. haben einen Zugang zum Internet. Das Internet ist zu einem festen Teil im Alltag geworden und mitt­lerweile nicht mehr nur zu Hause möglich son­dern auch mobil.

Das Internet dient dem Versenden von E-Mails, Recherchen in Suchmaschinen und zur Informa­tionen über Produkte sowie für Online-Einkäufe. Ca. 97 Prozent der Internet-Nutzer informieren sich vor dem Kauf eines Produktes online über das Produkt und entscheiden sich hinterher wo welches Produkt gekauft wird. Besonders beliebt sind hier Bewertungen und Erfahrungen von anderen Kunden, Gästen oder Nutzern. Ob der Einkauf schlussendlich online vorgenommen wird, wurde hier nicht erfasst.

Social Media

Social gibt es schon seit Jahren. Über das Inter­net und das mobile Netz werden neue Medien integriert und so wird heute alles, was mit Aus­tausch, Netzwerken und Datentransfer zu tun hat, Social Media genannt. Die Medien sind sozial, es sind nicht mehr „nur“ Medien sondern Medien mit einem sozialen Charakter, der den Austausch untereinander fördert und die Men­schen „näher zusammen rücken lässt.“ Dabei geht es um Informationen, die Menschen freiwil­lig mit anderen teilen, oftmals geht es gar nicht nur um Informationen sondern auch um Empfeh­lungen von Weinen, Essen oder auch Artikeln und Bewertungen. Eine Grundvoraussetzung für soziale Medien sind die Entanonymiesierung des Internets und die persönliche Zusammen­gehörigkeit.

 

Abbildung 1 zeigt die Vielfalt der sozialen Me­dien. Der Fokus liegt aber auf drei Anbietern, Facebook, Twitter und YouTube. Die Nuterzah­len steigen seit ca. drei Jahren kontinuierlich an.

 

Abbildung 1: Bereiche der sozialen Medien (Quelle: Brian Solis an JESS3)

  • Facebook ist eine kostenlose Internetplatt­form zur Bildung von sozialen Netzwerken.
  • Twitter ist ein kostenloses Kurznachrichten­dienst, auch Microblogging-Dienst genannt.
  • YouTube ist eine kostenlose Internetplatt­form bei der Videos angeschaut und hoch­geladen werden können.

Abbildung 2: Fahrplan durch das Web 2.0 (Quelle: www.formforce.com )

Eine weitere Fortschreibung der sozialen Me­dien ist die Verknüpfung dieser Medien. Die Konten werden verbunden und sobald etwas auf beispielsweise Twitter geschrieben wird er‑

scheint es ebenfalls auf Facebook, wenn eine entsprechende Verlinkung vorgenommen wurde.

Fazit

Das Internet dient als Informationsplattform in der Orientierungs-/Entscheidungsphase vor ei­nem Kauf. Egal, ob dieser letztlich online oder offline stattfindet. Social Media bedeutet dort zu sein, wo viele Kunden sich aufhalten. Und hier­aus ergibt sich eine Empfehlung. Die Frage ist also nicht, ob wir uns mit Social Media beschäf­tigen, sondern wie.

Autorin: Susanne Bürkle

Kompetenzzentrum Weinmarkt & Weinmarketing Rheinland-Pfalz Wormser Straße 111, 55276 Oppenheim, 06133-930 311

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