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Nov 27

Spitzenbewertungen für Roland Velichs „Moric“-Weine – jetzt auch in Österreich!

Tag: Weingütersigi.hiss @ 09:19

Weinbewertungen sind eine heikle Angelegenheit. Sie sind hemmungslos subjektiv, erheben aber mit der Akkuratesse von bis aufs Komma genauen Zahlen den Anspruch auf Objektivität. Viele Bewertungen entstehen im Rahmen von Vergleichsverkostungen. Dabei werden zahlreiche Weine parallel geprüft, beschrieben – und mit einer Note bewertet.

Roland Velichs Weingut Moric, gegründet 2001, hat sich diesen Verkostungen lange entzogen. Das hatte weniger den Grund, dass Velich seiner Konkurrenz nicht ins Auge sehen wollte, als dass er von Beginn an Weine machte, deren Charakteristik anders – und radikal neu war. Velich entdeckte in der Blaufränkisch-Traube eine „große Rebsorte“. Er machte sich daran, aus dem Ertrag von bis zu hundert Jahre alten Rebstöcken Weine zu keltern, deren Eleganz, Finesse und Würze sowohl das Potenzial der Rebsorte, als auch der Böden, auf der die Trauben wuchsen, ausschöpfen.

Velichs Weine schmeckten anders als alles, was man bisher als Blaufränkisch gekannt hatte. Das war, wie wir heute wissen, der Beginn eines neuen Abschnitts österreichischer Rotweinkultur. Aber es war auch die Geschichte einer sensorischen Sprachverwirrung. Velichs Weine sprachen für viele österreichische Weinkenner eine Fremdsprache. Sie stimmten nicht ein in den Chor kräftiger, fruchtiger Rotweine, muskulöser Cuvées oder warmblütiger, zugänglicher Trinkweine. Sie sprachen ihre eigene Sprache, waren duftig, entwickelten Säure, folgten weniger einem Stil als ihrer inneren Notwendigkeit. „Den Wein zulassen“ war nicht von ungefähr Roland Velichs auf drei Worte verkürzte Grundphilosophie.

Von ausländischen Weinkritikern wurden die Moric-Weine zum Teil euphorisch begrüßt. Die 95 Parker Punkte für die Alten Reben Neckenmarkt 2006 sind die höchste Bewertung, die je für einen österreichischen Rotwein vergeben wurde; vom renommierten „Wine&Spirits-Magazine“ wurde „Moric“ zuletzt dreimal unter die Top 100-Weingüter der Welt gereiht; die Zeitschrift „Vinum“ bedankte sich bei „Winzerlegende Roland Velich“ dafür, dass er „der Welt einen neuen großen Rotwein entdeckt hat: Blaufränkisch“.

Winzer Roland Velich in seinem Haus in Großhöflein
„Velichs Weine schmeckten
anders als alles, was man bisher als
Blaufränkisch gekannt hatte.
Das war, wie wir heute wissen,
der Beginn eines neuen
Abschnitts österreichischer
Rotweinkultur.“
Christian Seiler, Journalist

In Österreich brauchte man ein bisschen Zeit, um Velich und seine Art, Wein zu machen, in das Koordinatensystem heimischer Weine einordnen zu können. Weine und Kritiker brauchten Zeit, um zueinander zu finden – und einander zu verstehen. Diese Entwicklung kann jetzt als vollzogen bezeichnet werden.

Roland Velichs Weingut „Moric“ heimste bei sämtlichen der eben erschienenen Bewertungen österreichischer Weinpublikationen Spitzennoten ein. Der Weinguide des „Gault Millau“ bewertete seinen Blaufränkisch Neckenmarkter Alte Reben 2011 mit der Höchstnote von 19,5 von 20 möglichen Punkten, die Alten Reben Lutzmannsburg bekamen mit 19 Punkten die zweithöchste Jahresbewertung. „A la carte“ gab für den Blaufränkisch Jagini Zagersdorf 2011, den Velich gemeinsam mit Hannes Schuster keltert, 97 von 100 möglichen Punkten – Jahres-Spitzenbewertung –, der Blaufränkisch Alte Reben Neckenmarkt 2011 bekam 96, der Blaufränkisch Alte Reben Lutzmannsburg 2011 95 Punkte. Im Guide des „Falstaff“ wurden die Alten Reben Neckenmarkt 2011 mit 95 bis 97 Punkten (von 100) bewertet, die Alten Reben Lutzmannsburg 2011 mit 94 bis 96 Punkten – höchste und zweithöchste Bewertung des Jahrgangs.

„Es bedeutet mir viel“, sagt Velich, „dass unsere Weine dort, wo sie entstehen, auch verstanden und geschätzt werden. Ich bin allen Verkostern sehr dankbar, dass sie sich mit unseren Weinen so intensiv auseinandergesetzt haben.“

Die große Rotweinsorte Blaufränkisch
und der Winzer Roland Velich

Weingut Moric
Roland Velich, Kirchengasse 3, 7051 Großhöflein, Tel.: +43 664 400 32 31
email: office@moric.at, www.moric.at

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