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Mrz 23

Spanienkompetenz auf der Prowein 2015 – der ICEX-Auftritt entwickelt sich zum Publikumsmagnet

Tag: Ländersigi.hiss @ 18:27

Das Wein-aus-Spanien-Areal von ICEX präsentierte sich auf der Prowein 2015 mit einer Rekordbeteiligung. Auf einer Fläche von 2.500 Quadratmeter stellten sich 200 Aussteller dem internationalen Fachpublikum vor, 25 mehr als im vergangenen Jahr. Aufgrund der großzügigen Auslegung der neuen Halle, standen den Kellereien auch 500 Quadratmeter mehr Ausstellungsfläche zur Verfügung. Dementsprechend zufrieden zeigten sich die Produzenten und Besucher. „Die Auswahl war beeindruckend, das spanische Angebot hat nicht nur an Volumen, sondern auch an qualitativer Tiefe hinzugewonnen“, versicherte beispielsweise Marian Henss, Starsommelier und Gewinner der letztjährigen Spanien-Trophy.

Spanien total – Top Hundert und Master Classes begeistern das Publikum

Zum Publikumsmagneten avancierte einmal mehr der Gemeinschaftsstand von ICEX / Wein aus Spanien, der mit einer neuen Attraktion aufwartete. Zum ersten Mal konnte in einer freien Verkostungszone eine beeindruckende Auswahl von Weinen des Gemeinschaftsstandes degustiert werden. Die „Best of Spain Top100@Prowein“-Selektion umfasste die besten Weine einer umfassenden Spanien-Verkostung, die im Verlagshaus der Meininger-Gruppe im Vorfeld stattgefunden hatte. Eingeteilt in fünf Preiskategorien, angefangen von Qualitäten ab 2,50 Euro Ex Works bis jenseits der zwölf Euro präsentierten sich altbekannte Herkünfte und Weine ebenso wie unbekannte Spezialitäten und Entdeckungen mit optimalem Preis-/ Genussverhältnis. Iberienspezialist Peer Holm stand den Besuchern dabei unterstützend zur Seite. „Wir waren auf Andrang vorbereitet, aber dass wir buchstäblich überrannt würden, damit hatte wohl niemand gerechnet“, so der sichtlich erschöpfte Holm am Dienstagnachmittag. Das Konzept erwies sich als doppelt effektiv, denn einerseits lockte die Top-Hundert-Selektion mit einer prestigeträchtigen Auswahl an Weinen auch viele Spanien-Neueinsteiger an, anderseits führte der Rückkopplungseffekt zahlreiche Besucher anschließend an die Stände der jeweiligen Erzeuger zurück, die sich über das aufkommende Interesse der vielen Verkoster hocherfreut zeigten. „Man darf nicht vergessen, dass die Dimensionen der Messe auch viele Fachbesucher inzwischen einfach überfordert; da ist so mancher froh, in einer Verkostungszone wie der des ICEX kompakt, konzentriert und auch in Ruhe degustieren zu können“, versichert der hochaufgeschossene Rheinländer. Knapp 2.000 Besucher frequentierten den Stand an den drei Messetagen und sorgten so für einen gelungenen Auftakt dieser neuen Initiative.

Kontrastreiche Themenverkostungen

Regen Zulauf registrierten auch die kommentierten Themenverkostungen im angeschlossenen Tasting-Forum des großzügigen ICEX-Gemeinschaftstandes. Sieben Master Classes standen auf dem Programm, darunter so spektakuläre Tastings wie die vom Master of Wine Pedro Ballesteros geführte Grandes Pagos-Präsentation von renommierten Lagenweinproduzenten oder die Werkschau des Rioja-Superstars Roda, gekonnt in Szene gesetzt von Chefweinmacher Agustín Santolaya. Auch den Klassikern wurde Rechnung getragen. Als faszinierend erwies sich die Degustation rund um die legendären Hefeflor-Weine des „Marco de Jerez“. Spanienspezialist David Schwarzwälder erläuterte in der wohl kontrastreichsten Verkostung die technischen Feinheiten der verschiedenen Weintypen mit Hefeflor-Einfluss und konnte dabei auf so spektakuläre Gewächse wie den extrem lange gereiften Palo Cortado Capuchino von Osborne oder den Lagen-Fino Inocente zurückgreifen. Aufwendig, umfassend und kompetent geführt, faszinierte die Cava-Präsentation von Schaumweinexpertin Yvonne Heistermann, die im brechend vollen ICEX-Auditorium sechs Cavas mit feinsten Tapas des Sternerestaurants Victorian kombinierte. Als absolute Publikumslieblinge mit herausragender Persönlichkeit kristallisierten sich die Brut Nature-Gewächse heraus.

Komplex und kontrastreich präsentierten sich die Weine der DO Rías Baixas, die mit vielfältigen Stilistiken aus den 5 Unterregionen und teilweise langjährigem Hefelager beeindruckten.

Die traditionsreiche DO Ribeiro konnte das anspruchsvolle Publikum mit Weißweinen von außergewöhnlich schlanker Mineralität überzeugen.

Fasziniert zeigten sich die Besucher auch von den Neuentdeckungen aus der katalanischen DO Empordà, die mit schiefer- und granitgeprägten, tiefgründigen Rotweinen für Aha-Erlebnisse sorgten.

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