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Mrz 02

VDP Franken: „Weine, über die Paris jetzt spricht“



Tag: Regionensigi.hiss @ 07:38
2015-02-23 19.08.45

v.l.n.R. Paul Weltner, Martin Schmitt, Philipp Kollmar, Paul Fürst

Der VDP. Franken stellt in der französischen Hauptstadt die „Grands Terroirs de Franconie“ vor und trifft bei weit über 100 Besuchern auf großes Interesse. 

PARIS. Wenn es um Silvaner, Riesling und Weißburgunder geht, kann die Pariser Weinszene nun mitreden. Weit über 100 Gäste kamen zur Präsentation des VDP.Franken, um die „Grands Terroirs de Franconie“ kennenzulernen. „So viel Aufmerksamkeit hatte die Weine Frankens hier noch nie“, so Paul Fürst, Vorsitzender des VDP Franken, der zusammen mit fünf VDP.Winzern im Hotel Baltimore nahe dem Champs Elysées einem hochkarätigen Fachpublikum die Spitzengewächse vorstellte.

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Silvaner goes Paris, die Idee zu dieser einmaligen Präsentation des VDP.Franken stammt von einem Quartett französischer Sommeliers aus München, die dort seit seit Jahren fränkische Spitzenweine kredenzen: Stéphane Thuriot und Edmond Gasser (beide Königshof), Julien Morlat (Dallmayr) und Gerald Desmousseaux (Werneckhof). „Uns hat die Vorstellung allen gleich gut gefallen, einmal in unserer Heimat zu zeigen, welche unglaubliche Vielfalt an Weinen es in Deutschland gibt, und welche unglaubliche Vielfalt alleine ja schon in Franken“, so Julien Morlat. Da nämlich besteht Nachholbedarf. „Bisher kennt die Weine Frankens hier fast kein Mensch“, sagt Paul Fürst. Frankreich sei vor allem auf seine eigenen Weine fokussiert, das aber ändere sich: „Das Interesse erwacht.“

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Vom Andrang waren die VDP.Winzer wie auch die Sommeliers dann aber doch überrascht: Mehr als hundert Gäste bei der Verkostung und zwei ausgebuchte Masterclasses, in denen Stephane Thuriot eine detaillierte Einführung gab. Thuriot: „Für einen ersten Versuch, ist das mehr, als wir erwartet haben.“
Mehr als erwartet – das galt aber auch in anderer Hinsicht. Da der Silvaner in Frankreich nur im Elsass als schlichter Wein ausgebaut wird, waren die Besucher umso überraschter von Dichte, Komplexität und Kraft der fränkischen Spitzenweine. „Mit Silvaner auf diesem Niveau hatten die wenigsten gerechnet“, so Philipp Kollmar (Domäne Castell): „Unsere Weine haben mit der Klarheit der Stilistik und der Präzision der Terroirs überzeugt.“ Das galt auch für Riesling, Scheurebe, Weiß- und Spätburgunder. Paul Fürst: „. Es gab sehr erstaunte und respektvolle Kommentare.“

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Was aber darf man nun für die Zukunft erwarten? Man rechne trotz der große Resonanz nun nicht mit großen Flaschenzahlen, welche Frankens VDP.Winzer in den nächsten Jahren nach Paris liefern können. „Was aber großartig ist: Dass weit über hundert Weinleute Franken und seine Weine kennenlernten und in den nächsten Tagen sicher viel über unsere Weine sprechen werden“, freut sich Paul Fürst: „Ein bisschen hat sich nun Franken in die Weinszene der Weltweinmetropole eingeklinkt.“ Der Präsident der Pariser Sommelier Union (ASP), Jean-Luc Jamrozik, wertete die Veranstaltung ebenfalls als Riesenerfolg und verabschiedete die VDP.Winzer mit einem ebenso großen Kompliment: „Les grands terroirs et vins de Franconie sont vraiment grands.“

2015-02-23 16.18.19

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