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Jan 12

BDX Tagebuch 2011

Tag: sigi.hiss @ 12:14

Primeurverkostungen – Jahrgangs 2011

Tag 1, 31.März

Um kurz vor 5 Uhr heute Morgen hat der Wecker geklingelt, stimmt ja nicht, das Radio hat angefangen zu spielen. Nachrichten so mitten im Wachwerden gehört, dann mehrere Ladungen eiskaltes Wasser in Gesicht geworfen & dabei gleich noch den Badspiegel so nass gemacht, dass ich um ein Abtrocknen nicht herumgekommen bin. Aber das kennt er ja schon, der Spiegel. Dann die Espressotasse in aller Ruhe vorgewärmt, SWR1 gehört ja gehört, & da ich die Zeitung für heute schon abbestellt habe, saß ich etwas verloren vor der dann geleerten Espressotasse. Angezogen war ich schon weshalb ich mich an das nochmalige kontrollieren meines Reisegepäcks gemacht habe. Ich bin da schon konsequent, schließlich möchte ich wissen was ich vergessen habe. Ganz wichtig sind die Zahnputz- & Regenerationspasten & Fläschchen. Wenn ich da nicht aufpasse, schmerzen die Zähne nach dem 3. Tag. Ziehen die Zahnhälse bei jedem Schluck bis schier ins Gehirn, ist das wahrlich kein witziges Erlebnis. Mir kommt das irgendein Zahnputzmittel-TV-Spot in den Sinn, mit Heißem, Kaltem & Süßem – Aaahh, Ohhhh, Mhhhmmm.

Da gibt es also Elmex Gelee, die grüne Spülung derselben Firma für empfindliche Zahnhälse &….. genau die wollte ich gestern noch einkaufen. In Bordeaux bekomme ich die sicher auch. Nicht zu vergessen die Zahncreme wieder von der Firma gegen Säureangriff, ja das Teil heißt so, die ist noch zur Genüge da. Sieht gut aus, es sollte nicht soooooviel fehlen beim Auspacken auf Château Lafaurie-Peyraguey.

Die Zugfahrt war langweilig aber pünktlich war ich in Basel am Flughafen. Gepäck „gedropt“, durch die Security & am Gate 82 gewartet, naja geschlafen. „Dingdong Flug nach Bordeaux zum Boarding bereit“ schallt es blechern daher. Verschlafen schaue ich auf das Gate 82 & überlege, ob nur ich nach Bordeaux fliege. Direkt daneben ist die Schlange an die 15 Meter angewachsen, aber Gate 84 stand halt nicht auf dem Boardingpass. Und da sah ich, dass es an Gate 82 nach Olibia oder so geht, weiß der Himmel, wo das ist: „Da will ich jedenfalls nicht hin“. Die Schlange an 84 war für Bordeaux. Wie halt Flüge so sind, man sitzt da, ließt, schaut sich um, schaut ob die Toiletten immer noch die Größe wie vor 30 Jahren hatten & das ist es dann auch. Außer man hat 2 wirklich liebenswerte Damen neben sich, die wohl seit 52 Jahren keinen Kontakt mehr hatten. Wirklich ganz liebe Omas aber der Michel Mittermeier hätte null Chance gehabt, auch nur ansatzweise dazwischen zu reden. No way.

Gepäck war heil angekommen, zum Europcar Schalter gepilgert, erwartungsvoll, ob ich wieder den Fiat 500 bekomme. Mit sogenannter Business-innen-austattung. Jepp. Geklappt. Black, ein Auspuffrohr, wie wenn die Typenbezeichnung des Autos – Fiat 500 – gleich auch noch die PS angibt. Aber schön sieht er aus. Black Beauty. Und diesmal habe ich mir vor einigen Tagen eine Navi-Tante-Gertrud-Software auf mein Galaxy gespielt – spannend, in der Schweiz hat die Testversion bestens navigiert. In Fronkreisch dito. Business-innen-austattung heißt nichts anderes als ein USB-Anschluss plus einen undefinierbaren Button.

Nun ging es zu Eric Larramona nach Hause um dort den Schlüssel für Lafaurie-Peyraguey abzuholen, nicht ohne ein Schwätzchen gehalten zu haben, zwei Espressi zu trinken & wieder zu gehen. Erst mal aber ohne den Schlüssel für das Château, auf den 500 Metern bis zu Black Beauty fiel es mir ein, weswegen ich eigentlich zuerst zu Eric nach Hause fuhr. Jetzt aber los, so um die 45 Kilometer waren es noch, die aber ruckzuck hinter mir lagen. Das tat ich dann auch erst mal, liegen. Und dann spaziere ich gleich nach Bommes, um eine Kleinigkeit an französischen, saumäßig schlechten schmeckenden Schlemmereien zu genießen. Das wars für heute, nicht viel passiert aber ich will auch nichts dazu erfinden.

Morgen geht es dann endlich los mit Verkosten. Zuerst Cercle Rive Droite, bei dieser Sammelverkostung werde ich mir die nicht so bekannten Châteaux & Gebiete raussuchen. Dann zu Millesima einem großen bekannten Weinhandelshaus in Bordeaux. Dort gehe ich aber ohne speziellen Plan hin, mal schauen, was sich anbietet. Dann gegen 17.30 findet im Grand Theatre of Bordeaux eine Côtes de Bourg Verkostung statt, dort schaue ich, dass ich so viele wie möglich degustieren kann.

 Hier die ersten Fotos, das Wetter ist übrigens perfekt. 24°C & Sonne pur.

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4 Kommentare zu “BDX Tagebuch 2011”

  1. Dorit Schmitt says:

    Ich wünsche Dir viel gute neue Eindrücke von der Gegend, eine Menge inspirierende Weine und an den kommenden Tagen besseres Essen wie heute – schließlich bist Du in Frankreich 😉 Hab trotz Deiner Arbeit eine Menge Spaß – auch mit Deinem Straßenflitzer. Ach, könntest Du etwas von dem schönen Wetter hierher schicken? Es ist so kalt geworden, das könnte glatt nochmal schneien hier.

    à bientôt
    Dorit

  2. sigi.hiss says:

    danke aber das mit dem essen war ein scherz, es schmeckt immer noch saugut…da ich noch am dran bin 🙂

  3. Artur says:

    Olbia ist auf Sardinien – da würde es dir auch gefallen 😉

    Viel Spaß und schreib mal wieder was auf der einen Plattform – du weißt schon wo 😉

  4. sigi.hiss says:

    morgen artur, und wieder was dazugelernt, olbia kannte ich wirklich nicht. auf der „du weisst schon plattform“ bin ich schon länger nicht mehr, war mir zu oft nur „grosse klappe & nix dahinter“ 😉
    du weisst was ich meine….. so 7:05, ich muss black beauty in gänge bringen, ciao.

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