http://www.wikio.de


Aug 08 2017

Entwicklung der Weintrauben weiter als im Vorjahr

Tag: Länder,Oenologiesigi.hiss @ 10:43
© proplanta  Neustadt/Weinstraße – Die Regenfälle der vergangenen Tage haben den Weintrauben vielerorts noch einmal zu einem Wachstums- und Reifeschub verholfen.

Stellenweise seien frühe Sorten schon so weit, dass man, wenn man wolle, bereits neuen Wein daraus machen könne, sagte der Fachmann Jürgen Oberhofer vom Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum(DLR) Rheinpfalz in Neustadt am Donnerstag. Darüber hatte zuerst die Tageszeitung «Die Rheinpfalz» berichtet.

Demnach registrierten die DLR-Experten bereits beträchtliche Mostgewichte. o seien bei Ortega-Trauben im Mittel 63 Grad Oechsle gemessen worden, bei Müller-Thurgau 46 und bei Regent 47 Grad. 2016 seien vergleichbare Werte erst Mitte August erreicht worden.

In den Jahren 2003, 2007 und 2011 seien die Trauben noch etwas früher soweit gewesen, sagte Oberhofer. Inzwischen sei das alle drei bis vier Jahre der Fall. «Im Weinbau spüren wie den Klimawandel deutlich.»

Ernst Büscher vom Deutschem Weininstitut (DWI) ging davon aus, dass die Lese des Federweißen, wie der neue Wein genannt wird, um die Monatsmitte herum beginnt. 63 Grad Oechsle bei Ortega seien «noch nicht so der Brüller».

Die normale Weinlese werde voraussichtlich in der ersten Septemberhälfte beginnen, betonte er. Wenn man davon ausgehe, dass das Mostgewicht pro Tag um ein Grad zulege, hätte der Müller-Thurgau in 30 Tagen 76 Grad Oechsle. «Dann könnte man lesen.» dpa/lrs


Jun 27 2017

Studie zum Gewürztraminer: Glyphosat zur Unkrautbekämpfung hat Folgen für den Most

Tag: Oenologiesigi.hiss @ 10:55

Schlechte Nachrichten für Weinbauern, die Glyphosat verwenden: Das Unkrautvertilgungsmittel kann sich negativ auf die Qualität des Mosts auswirken. Zu diesem Schluss sind Forscher der Fakultät für Naturwissenschaften und Technik der Freien Universität Bozen gekommen, die die Vergärung von Gewürztraminer-Trauben studiert haben.

Bis dato haben wissenschaftliche Untersuchungen der Auswirkungen von Glyphosat auf die Vergärung von Trauben gefehlt. Diese Lücke schließt nun eine Bozner Forschergruppe Continue reading „Studie zum Gewürztraminer: Glyphosat zur Unkrautbekämpfung hat Folgen für den Most“


Jan 31 2017

Kaliumphosphonat wieder für Öko-Weinbau zulassen

Tag: Oenologiesigi.hiss @ 18:43

Mainz – „Das Weinland Rheinland-Pfalz ist auch beim Öko-Weinbau die Nummer 1. Zwei Drittel der 8.000 Hektar großen Öko-Rebfläche Deutschlands liegen in Rheinland-Pfalz.

Öko-Wein ist zum Qualitätsmerkmal geworden und immer mehr führende Weingüter stellen aus qualitativen Gründen ihre Produktion um“, erklärte der rheinland-pfälzische Umweltstaatssekretär Thomas Griese heute auf der 17. Bioland-Weinbautagung in Klingenmünster. Das Thema der Tagung „Europäische Strategien gegen Peronospora“ greife eine zentrale aktuelle Herausforderung im Öko-Weinbau auf. Der Falsche Mehltau „Peronospora“ bedrohe besonders die Öko-Winzer, sagte der Staatssekretär und bekräftigt die Forderung der Landesregierung, das neben Kupfer einzig wirksame Pflanzenschutzmittel Kaliumphosphonat wieder für Öko-Weinbau zulassen. Continue reading „Kaliumphosphonat wieder für Öko-Weinbau zulassen“


Nov 22 2016

Bio-Weinbau: Neben Kupfer auch Zulassung für Kaliumphosphonate gefordert

Tag: Oenologiesigi.hiss @ 16:55

Stuttgart – In den letzten Jahren wurde die Produktion ökologisch erzeugter Weine in Europa und in Deutschland Schritt für Schritt ausgebaut.

Es ist ein stabiler und kontinuierlich wachsender Markt für Bio-Weine entstanden, mit weiterem Wachstumspotential. Diese positive Entwicklung ist jedoch aufgrund großer Probleme im Pflanzenschutz gefährdet.

„Wenn wir den Ökowinzern in Mitteleuropa unter den spezifischen Witterungs­bedingungen eine dauerhafte Perspektive bieten wollen, müssen auch die Rahmenbedingungen bei der Bekämpfung von Rebkrankheiten stimmen“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, in der vergangenen Woche bei einem Besuch in Brüssel.

Die Teilnehmer des Gesprächs aus Luxemburg, Tschechien, Österreich und Deutschland, Continue reading „Bio-Weinbau: Neben Kupfer auch Zulassung für Kaliumphosphonate gefordert“


Sep 19 2016

Bio-Winzern brechen Teile der Ernte weg

Tag: Länder,Oenologiesigi.hiss @ 16:03

Ludwigshöhe/Oppenheim – Selten ist für die Winzer ein Jahr so schwierig, arbeitsreich und voller Ungewissheiten wie dieses.

Immer wieder prasselte Starkregen herab, bis die Weinberge unbefahrbar wurden. Pilze breiteten sich in der feuchten Umgebung schnell aus und wüteten in Blättern, Stängeln, Blüten und Trauben. Besonders die Bio-Winzer hatten der Krankheit nicht so viel entgegenzusetzen – und haben oft einen großen Teil ihrer Trauben verloren.

«Wir haben Wetten abgeschlossen, ob wir 10, 15 oder 20 Prozent aus dem Weinberg holen», sagt die von Demeter und Ecovin zertifizierte Winzerin Lotte Pfeffer-Müller. Damit meint sie ihre Scheurebe, die im rheinhessischen Ludwigshöhe weit unten in der Rheinebene steht – und damit oft im Morgentau. Der Müller-Thurgau weiter oben, wo der Wind stärker und es weniger feucht ist, sehe hingegen viel besser aus. Continue reading „Bio-Winzern brechen Teile der Ernte weg“


Sep 16 2016

Rheinland-Pfalz: 2016 11 Prozent weniger Weinmost erwartet

Tag: Oenologie,Regionensigi.hiss @ 17:36

Bad Ems – Auf gut 5,3 Millionen Hektoliter schätzten die Ernteberichterstatter des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz Ende August die Erntemenge für Weinmost. Gegenüber dem langjährigen Mittelwert wären das elf Prozent weniger.

Im Vergleich zum Vorjahr beträgt die Abnahme knapp zehn Prozent. Ein wichtiger Grund für die kleine Weinmosternte sind die Witterungsbedingungen der vergangenen Monate.

Die hohen Niederschläge und die Continue reading „Rheinland-Pfalz: 2016 11 Prozent weniger Weinmost erwartet“


Sep 16 2016

Rheinland-Pfalz: Säurezusatz zu Wein in 2016 Jahr erlaubt

Tag: Oenologie,Regionensigi.hiss @ 17:32

Mainz – Die Winzer in Rheinland-Pfalz dürfen in diesem Jahr ihren Produkten Säure hinzufügen. Die hohen Temperaturen der vergangenen Wochen führten zu einem sehr starken und raschen Abbau der Säure in den Trauben, teilte das Weinbauministerium am Donnerstag in Mainz mit. Die Säuerung wird erlaubt für Trauben, Most, teilweise gegorenen Traubenmost, Jungwein und Wein.

Eine solche Ausnahmegenehmigung werde in heißen Sommern immer mal wieder erteilt, sagte eine Sprecherin des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Pfalz Süd. Ohne Erlaubnis dürften Winzer keine Säure zusetzen. Zugelassen sind Anreicherungen mit Weinsäure, Apfelsäure, Milchsäure und Zitronensäure. dpa/lrs


Sep 09 2016

Dornfelder-Ernte startet wegen Kirschessigfliege früher

Tag: Oenologie,Regionensigi.hiss @ 06:38

Mainz – Die Winzer in Rheinland-Pfalz dürfen Dornfelder-Weintrauben wegen der Bedrohung durch die Kirschessigfliege schon früher lesen als sonst. Weinbauminister Volker Wissing (FDP) habe nach einem Gespräch mit den Weinbauverbänden das Mindestmostgewicht herabgesetzt, teilte sein Ministerium am Mittwoch mit. Statt wie sonst bei 68 könne nun schon bei 65 Grad Oechsle Mostgewicht geerntet werden.

Das Weingesetz fordert bei Dornfelder ein höheres Mostgewicht als bei anderen Rotweinsorten. Die Winzerbefürchten, dass die in diesem Jahr besonders weit verbreitete Kirschessigfliege großen Schaden an den Trauben anrichten könnte, wenn sie zu lange warten. Vor zwei Jahren war das Mindestmostgewicht schon einmal heruntergesetzt worden.

Die Früchte befänden sich nun in einem anfälligen Stadium, erklärte das Ministerium. Die Niederschläge am vergangenen Wochenende zusammen mit geringeren Temperaturen seien günstig für die Kirschessigfliege. Die Zahl der Eiablagen in den Trauben erhöhe sich. Der Schädling kann sich extrem schnell vermehren.

Der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Pfalz Süd begrüßte den Schritt. Damit könne bei Bedarf schnell gehandelt werden. Wichtig sei, dass Wissing nun beim Bund eine erhöhte Anreicherung mit Zucker beantrage, um den geringeren Oechslegehalt auszugleichen. dpa/lrs


Sep 08 2016

REBSCHUTZHINWEISE WBI Freiburg – Kirschessigfliege

Tag: Oenologiesigi.hiss @ 06:46

Logo WBI

 REBSCHUTZHINWEISE

           

              Rebschutzhinweise        Oenologische Hinweise       VitiMeteo

Kurzinfo…

·         Kirschessigfliege: Flächig sind weiterhin keine Insektizidmaßnahmen erforderlich. In der überwiegenden Zahl an Proben sind nach wie vor keine Eier der Kirschessigfliege zu finden. Aufgrund der Niederschläge findet man vielerorts aufgeplatzte Beeren. In diesen und in allen vorgeschädigten Flächen (Pilzbefall, Fraß) die Trauben sorgfältig und regelmäßig begutachten.

Informationen zur Kirschessigfliege 

Populationsentwicklung 

Das Auftreten der Kirschessigfliege in Rebanlagen ist weiterhin relativ verhalten. Durch die trocken-warme Witterung befinden sich die Rebanlagen großräumig in einem sehr guten gesunden Zustand. In Anlagen mit Vorschäden durch Oidium, Fraß, Botrytis sowie in Lagen mit feuchterem Mikroklima (Tallagen, Waldlagen u.a.) können in den jetzt reifenden Sorten Kirschessigfliegen beobachtet werden. Aufgrund der Niederschläge des letzten Wochenendes sind verbreitet aufgeplatzte Beeren zu finden. Dies wurde besonders bei Spätburgunder beobachtet. Diese Verletzungen bieten ein erhöhtes Risiko für Besiedelung durch verschiedene Schaderreger. Es besteht die Möglichkeit, dass hier bei vorhandener Kirschessigfliegen Population Eiablage erfolgt. Die weitere Entwicklung wird im Rahmen des Monitorings in den nächsten Tagen intensiv verfolgt. Gegebenenfalls wird von der Weinbauberatung über eine Bekämpfungsmaßnahme informiert. Gesunde Bestände sind nicht gefährdet.

Eiablagemonitoring und Empfehlungen

In dieser Woche konnten in der überwiegenden Anzahl der Beerenproben wiederum keine Eier der Kirschessigfliege nachgewiesen werden. In den in dieser Woche bis jetzt ausgewerteten Beerenproben wurden bei den Sorten Acolon, Dornfelder, Dunkelfelder und Regent Eier gefunden. Die Bewirtschafter dieser Anlagen werden direkt informiert. Einen aktuellen Überblick über die Eiablagebonitur des WBI erhalten Sie über die VitiMeteo-Homepage (http://www.vitimeteo.de/monitoring/kefeifunde.shtml).

Bitte beachten Sie, dass das Weinbauinstitut nur Stichproben untersuchen kann. Daher ist es unbedingt erforderlich, dass Sie Ihre Anlagen eingehend beobachten, insbesondere die reifenden roten Rebsorten und die oben genannten Anlagen mit aufgeplatzten Beeren. Auch bei Vorschädigungen, z.B. durch Oidium, Mäuse-, Vogel- oder Insektenfraß, sollten diese Anlagen besonders intensiv kontrolliert werden. Weinberge in Randlagen zu Wald, Maisflächen, Obstkulturen oder in unmittelbarer Nähe zu Beerenfrüchten sind erfahrungsgemäß stärker gefährdet. Insektizidmaßnahmen sind nur bei nachgewiesener Eiablage und verstärktem Flug von Kirschessigfliegen sinnvoll.

 

Sollte in Einzelfällen eine Bekämpfung nötig sein, muss vor einem geplanten Insektizideinsatz unbedingt gewährleistet sein, dass die vorgeschriebenen Wartezeiten eingehalten werden. Daher Rücksprache mit dem Vermarktungsbetrieb halten! Aufgrund der fortgeschrittenen Traubenreife kann in solchen Fällen eine Lese die bessere Entscheidung sein! In jedem Fall sind die Anwendungsbestimmungen zum Bienenschutz immer zu beachten!

 

Weitere Informationen, auch zu den vorbeugenden Maßnahmen und zum Erkennen der Eiablage, finden Sie in unserer Zusammenstellung „Drosophila suzukii im Weinbau – Empfehlungen 2016. 

Sie werden mit diesen überregionalen Hinweisen zum Rebschutz zur aktuellen Situation Kirschessigfliege weiterhin wöchentlich informiert.

Bitte beachten Sie generell die Hinweise der örtlichen Weinbauberatung und die Informationen zu den Monitoringdaten unter www.vitimeteo.de

Hinweise zum Bienenschutz: 

Nach der Bienenschutzverordnung vom 22. Juli 1992 (BGBl. I. S.1410) dürfen Pflanzenschutzmittel mit der Einstufung B1 (Bienengefährlich) weder an blühenden Pflanzen (bspw. blühender Unterwuchs oder in der Nachbarschaft befindliche Blütenpflanzen) noch an von Bienen beflogenen nicht blühenden Pflanzen angewandt werden. Daher sind vor einem Einsatz von B1-Mitteln die blühenden Pflanzen zu mulchen. Honigtau und beschädigte Beeren in den Weinbergen sind generell als Warnsignal zu werten. Selbst wenn momentan kein Bienenflug beobachtet werden kann, besteht die Gefahr, dass dies in Kürze stattfinden kann. Die Ausbringung von B1-Mitteln sollte deshalb in diesen Fällen unterbleiben.

Weiter bitten wir zu beachten, dass in den wenigen Fällen, wo Bienenstände näher als 60 Meter zu Anlagen stehen, die mit B1-Mittel behandelt werden sollen, Rücksprache mit dem Imker zu erfolgen hat: bienengefährliche Pflanzenschutzmittel dürfen innerhalb eines Umkreises von 60 m um einen Bienenstand entweder während des täglichen Bienenfluges nur mit Zustimmung des Imkers oder außerhalb der täglichen Flugzeit eingesetzt werden.

Die gesamte Liste der im Weinbau zugelassenen Pflanzenschutzmittel finden Sie in der Broschüre Rebschutz 2016, Badischer Winzer Märzausgabe. 

http://www.lel-bw.de/pb/MLR.WBI,Lde/Startseite/Aufgaben+_+Fachbereiche/Rebschutzhinweise

Für Tafeltrauben oder wenn Keltertrauben als Tafeltrauben vermarktet werden sollen, gelten andere Zulassungsbedingungen. Bitte beachten Sie die Gebrauchsanweisungen der Pflanzenschutzmittel bzw. informieren sich, welche speziell für Tafeltrauben zugelassen sind. Siehe:

 http://www.lel-bw.de/pb/MLR.WBI,Lde/Startseite/Aufgaben+_+Fachbereiche/Rebschutzhinweise

Informationen zum ökologischen Rebschutz erhalten Mitglieder des Beratungsdienstes Ökologischer Weinbau unter 0761/40165-989, E-Mail: boew@wbi.bwl.de (Matthias Wolff, Johannes Hügle, Tomislav Markovic) bzw. unter 07134/504-231, E-Mail: michael.baumann@lvwo.bwl.de (Michael Baumann).

Regionale Hinweise erhalten Sie von den Anrufbeantwortern der örtlich zuständigen Weinbauberater: Bereich Tauberfranken 01805 197 197 11, Bereich Kraichgau-Bergstraße 01805 197 197 15, Bereich nördliche Ortenau 01805 197 197 16, Bereich südliche Ortenau u. nördlicher Breisgau 01805 197 197 17, Bereich südlicher Breisgau 01805 197 197 18, Bereich Kaiserstuhl 01805 197 197 19, Bereich Tuniberg 01805 197 197 20, Bereich Markgräflerland 01805 197 197 21, Bereich Bodensee 01805 197 197 22 (Vorwahl 01805 – aus dem Festnetz/Telekom: 12 Cent pro Minute).

 

Hier finden Sie den Ihnen gerade zugesendeten Newsletter als PDF-Dokument auf unserer Internetseite:
>>> 
Rebschutzhinweise
>>> Oenologische Hinweise
 
Herausgeber: Staatliches Weinbauinstitut Freiburg (WBI)
Merzhauser Str. 119, 79100 Freiburg im Breisgau
Tel: +49 /761/40165-0, Fax: +49 /761/40165-70
Internet: http://www.wbi-freiburg.de Email: poststelle@wbi.bwl.de

Infodienst der Landwirtschaftsverwaltung Baden-Württemberg

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Sep 03 2016

Rolf Cordes – Probieren & verstehen von Fehltönen 

Tag: Allgemeines,Oenologie,Personensigi.hiss @ 08:45

Fehltöne haben unterschiedliche Ursachen und Erscheinungsformen.
Der eine Fehlton macht sich vorwiegend beim Geruch bemerkbar, der andere im Geschmack. Andere Fehltöne bemerken Sie in der Nase und am Gaumen.

Jetzt haben Sie die Gelegenheit, zwei Fehltöne kennenzulernen.

<< Jetzt weiter unten Test-Set anfordern! >> Es geht hier NICHT um eine versteckte Verkaufsmasche, sondern darum, Rolf Cordes zu unterstützten. Darauf mein Wort!
1. Fehlton:  durch Weinverschluss DIAM….. Hier geht es weiter zur Seite!


Aug 17 2015

So managen Fränkische Winzer den Wassermangel

Tag: Oenologie,Regionensigi.hiss @ 08:10

Seit Februar hat es kaum in der fränkischen Weinbauregion Mainfranken um Würzburg geregnet. Durchgängige Temperaturen von über 30 Grad mit einem zweimaligen Hitzerekord in Kitzingen, dem Zentrum des fränkischen Weinbaus, beherrschen seit Wochen den Alltag.

Trauben aus jungen Rebanlagen bereits entfernt
Aufgrund des ausbleibenden Regens und der anhaltend hohen Temperaturen mit seltenen Gewittergüssen bleibt die Situation in Franken weiterhin spannend. Vor allem in jüngeren Rebanlagen von Betrieben, die keine Bewässerungsmöglichkeit wie Bewässerungssysteme mit Tröpfchenbewässerung haben, wurden bereits die Trauben abgeschnitten. Mögliche Spätfolgen der lang anhaltenden Trockenheit in Junganlagen, werden erst im kommenden Jahr sichtbar werden. Continue reading „So managen Fränkische Winzer den Wassermangel“


Aug 03 2015

Weinbau: Kirschessigfliege im Auge behalten

Tag: Oenologiesigi.hiss @ 10:35

Schwäbisch Gmünd – Auch weiterhin sind die Fangzahlen der Kirschessigfliege in den meisten Monitoringfallen in Rebanlagen recht gering:

Das Staatliche Weinbauinstitut hat aufgrund der fortschreitenden Reife die Beprobung in dieser Woche weiter ausgedehnt. Folgende Rebsorten wurden berücksichtigt: Acolon, Cabernet Carol, Cabernet Dorsa, Dunkelfelder, Früburgunder, Monarch, Solaris, Regent und Osella (Tafeltraube). Bisher konnten in keiner Probe Eier von der Kirschessigfliege festgestellt werden. Im Weinbau besteht daher momentan auch weiterhin kein Bekämpfungsbedarf! Beobachten Sie aber Ihre Anlagen, insbesondere die jetzt reifenden Sorten und Lagen. Die Beprobungen werden auch in der folgenden Woche weitergeführt.

Bitte beachten sie auch die vorbeugenden Maßnahmen! Eine wichtige Maßnahme ist eine moderate Entblätterung der Traubenzone von befallsgefährdeten Rebsorten. Falls noch nicht geschehen, sollte dies nun nachgeholt werden. Die Trauben trocknen dadurch schneller ab, werden von der Sonne beschienen und nachweislich von der Kirschessigfliege weniger stark frequentiert. In gefährdeten Anlagen sollte auch die Begrünung kurz gehalten werden.

Weitere Informationen finden Sie in unserer Zusammenstellung „Drosophila suzukii im Weinbau – Empfehlungen 2015“. Die aktuellen Fangzahlen können über www.vitimeteo.de/monitoring/fallenfaenge.shtml abgerufen werden. Die aktuellen Zahlen zur Eiablage werden wir Ihnen in Kürze ebenfalls auf der Vitimeteo-Homepage einstellen.

Quelle: Landesanstalt für Entwicklung der Landwirtschaft und der ländlichen Räume (LEL)


Mai 28 2015

Mit Drohnen Schädlinge an Weinbergen bekämpfen?

Tag: Oenologiesigi.hiss @ 16:52

Stuttgart – Baden-Württemberg unterstützt einen Vorstoß von Rheinland-Pfalz bei Bundesverkehrminister Alexander Dobrindt (CSU), mit DrohnDrohne Oktokopter Schädlingsbekämpfungen Schädlinge an Weinbergen zu bekämpfen, wie das Agrarministerium in Stuttgart mitteilte.

Mit Drohnen Schädlinge an Weinbergen bekämpfen? Die Weinbauern im Land würden das gerne sehen. Die Entscheidung fällt aber in Berlin. (c) proplanta
«Das wäre ideal – vor allem an unseren Steil- und Steilstlagen», sagte Hermann Hohl, Präsident des Weinbauverbands Württemberg, am Donnerstag in Weinsberg. Nachbar Rheinland-Pfalz hatte angekündigt, sich nach drei Jahren Tests an der Mosel bei Bundesverkehrminister Alexander Dobrindt (CSU) für den Einsatz von schwereren Drohnen in der Land- und Forstwirtschaft zum Schutz vor Frost, Pilzkrankheiten und Schädlingen einzusetzen.Baden-Württemberg will das Ansinnen unterstützen, wie Agrarminister Alexander Bonde (Grüne) mitteilte.

Continue reading „Mit Drohnen Schädlinge an Weinbergen bekämpfen?“


Mai 18 2015

Pflanzenschutzmaßnahmen nach Hagelschäden in Wein

Tag: Oenologie,Regionensigi.hiss @ 10:24

Freiburg – In vielen Rebflächen im Raum Freiburg, Kaiserstuhl und Tuniberg kam es am vergangenen Mittwochabend zu teilweise starken Schäden an Blättern und Gescheinen durch Hagelschlag.

Aufgrund der jetzigen Witterungsverhältnisse besteht in vielen Gebieten eine hohe Infektionsgefahr der Pflanzen durch die Rebenperonospora, die möglicherweise zusätzlich durch die Verletzung des Blattgewebes erhöht wird. Eine außerplanmäßige Behandlung der Reben sollte allerdings nur dann erfolgen, wenn viele Blätter stark verletzt wurden und die letzte Behandlung keinen ausreichenden Schutz mehr bietet. Diese Notwendigkeit besteht in der Regel nur, wenn die letzte Behandlung mehr als 7 Tage zurückliegt. Bei einem starken Neuzuwachs und unter Berücksichtigung der vorhandenen Blattschäden könnte diese auch früher durchgeführt werden. Continue reading „Pflanzenschutzmaßnahmen nach Hagelschäden in Wein“


Apr 28 2015

Schwefeldioxid-Grenzwerte in Wein erhöht

Tag: Oenologiesigi.hiss @ 07:42

Karlsruhe – Die EU-Kommission und das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft haben jetzt die Grenzwerte für den Gehalt an Gesamt-Schwefeldioxid (Gesamt-SO2) u.a. für baden-württembergische Weine aus Trauben des Jahrgangs 2014 ausnahmsweise um jeweils 50 mg/l erhöht.

Im Einzelnen gelten für 2014er Weine und Perlweine nun die folgenden geänderten Höchstgehalte: Continue reading „Schwefeldioxid-Grenzwerte in Wein erhöht“


Apr 12 2015

Kirschessigfliege überwintert besser als erhofft

Tag: Oenologiesigi.hiss @ 15:59

Dossenheim – Die heimische Pflanzen- und Tierwelt erwacht allmählich aus der Winterruhe – und mit ihr ein unerwünschter Schädling: Die Kirschessigfliege.

«Sie hat den Winter überstanden und wird uns wohl Ärger bereiten», sagte Heidrun Vogt vom Julius Kühn-Institut (JKI) in Dossenheim der Deutschen Presse-Agentur. Die erst vor wenigen Jahren aus Asien eingewanderte Fruchtfliegenart erweise sich als sehr robust.

Auch nach Einschätzung des rheinland-pfälzischen Umweltministeriums in Mainz dürfte die Population des Schädlings durch den milden Winter  nicht stärker dezimiert worden sein. Die zuletzt kühlere Witterung verlangsame jedoch die Entwicklung. Aus diesem Grund sei auch wenig Flugaktivität feststellbar. Continue reading „Kirschessigfliege überwintert besser als erhofft“


Mrz 24 2015

Bodenbakterien besiedeln den gesamten Weinstock

Tag: Oenologiesigi.hiss @ 17:05

Die Bakterien im Boden des Weinbergs beeinflussen wahrscheinlich weit stärker als bisher angenommen das Wachstum eines Rebstocks – und den Geschmack seines Weines. Auf und in den oberirdischen Pflanzenteilen wie Blättern und Trauben seien die gleichen Bakterien-Gruppen zu finden wie in der Erde darunter, berichtet ein Forscherteam im Online-Fachjournal «mBio».

Der Boden scheine eine Art Reservoir für die mit einer Pflanze lebenden Mikroben zu sein. In vorherigen Untersuchungen waren Forscher davon ausgegangen, dass Bakterien vor allem durch Wind, Regen oder Insekten auf die oberirdischen Teile der Weinstöcke gelangen. Continue reading „Bodenbakterien besiedeln den gesamten Weinstock“


Feb 25 2015

Sentinel-2A: Neuer Satellit soll Ernteprognosen verbessern

Tag: Oenologiesigi.hiss @ 16:49

Europa baut die Beobachtung der Vegetation aus dem All aus. In Ottobrunn wird der Satellit Sentinel-2A für den Start in Französisch-Guayana vorbereitet.

Er soll mit seinem «Zwilling» Sentinel-2B die Wälder und Felder erfassen und damit effizientere Verfahren in der Landwirtschaft ermöglichen. Das Satellitenpaar Sentinel 2 gehört mit einer Serie weiterer Satelliten zum Umweltüberwachungsprogramm Copernicus der Europäischen Raumfahrtorganisation Esa und der Europäischen Kommission.
Continue reading „Sentinel-2A: Neuer Satellit soll Ernteprognosen verbessern“


Jan 14 2015

NOMACORC mit neuem Investor

Tag: Oenologiesigi.hiss @ 09:07
Bespoke Capital Partners kauft Anteile der Nomacorc LLC von Summit Partners 
•    Bespoke und die Noël Group übernehmen Nomacorc, den weltgrößten Hersteller synthetischer Weinverschlüsse
•    Ziel der Partner ist es, weiter in das Unternehmen zu investieren, um sowohl das Markenbewusstsein als auch die
     technischen Produkteigenschaften zu fördern und die Marktposition in der globalen Weinzulieferbranche zu sichern
•    Für Bespoke und seine angeschlossenen Unternehmen ist dies bereits die zweite Investition innerhalb der letzten acht Monate
•    Weinexperte Ken Lamb soll Vorstandsmitglied bei Nomacorc werden

Continue reading „NOMACORC mit neuem Investor“


Jan 07 2015

Halbierung der Kosten im Weinbau durch neuen Steillagen-Vollernter

Tag: Oenologiesigi.hiss @ 17:04

Bernkastel-Kues – Winzer in Rheinland-Pfalz setzen große Hoffnungen in eine neu entwickelte Erntemaschine für steile Weinberge.

Der sogenannte Steillagen-Vollernter habe sich in einer Testphase im vergangenen Herbst bewährt. «Wir gehen davon aus, dass sich mit seinem Einsatz die Erntekosten halbieren lassen», sagte der Leiter Weinbau und Önologie im Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Mosel, Gerhard Scholten, in Bernkastel-Kues. Die Maschine ist auch Thema der «Mosel Weinbautage», zu denen am Mittwoch und Donnerstag bis zu 400 Winzer in Bernkastel-Kues erwartet werden. Mit dem Raupenschlepper, an dem ein flexibler Erntekopf angebracht ist, brauche man viel weniger Zeit und Personal als bei einer Lese per Hand, sagte Scholten. (dpa/lrs)


Sep 19 2014

Kirschessigfliege belastet Stimmung der Winzer zur Weinlese

Tag: Allgemeines,Oenologiesigi.hiss @ 07:36

Mainz – Die Weinlese in Deutschland ist im vollen Gang. Doch ein neuer Schädling ärgert die Winzer: Die kleine Fliege asiatischer Herkunft könnte zu wirtschaftlichen Einbußen führen. Dass sie sich in diesem Jahr so massiv verbreitet, überrascht auch Forscher.

Der fliegende Störenfried ist nur wenige Millimeter groß, doch er treibt den deutschen Winzern in diesem Jahr Sorgenfalten auf die Stirn.

Die Kirschessigfliege stammt ursprünglich aus Asien, macht sich aber seit einigen Jahren in Europa und nun auch  in Deutschland in rasantem Tempo breit. Das kleine Insekt befällt mit Vorliebe rotes Beerenobst – und damit auch Rotweintrauben. Im schlimmsten Fall droht in einigen Weinbergen die diesjährige Lese auszufallen.
Continue reading „Kirschessigfliege belastet Stimmung der Winzer zur Weinlese“


Jul 07 2014

Klimawandel sorgt für stärkere Weine

Tag: Oenologiesigi.hiss @ 11:50

Der Klimawandel schafft ausgeprägtere Jahrgangsweine und neue Herausforderungen für Weinanalytik und Kellermeister. 

Darüber waren sich die Mitglieder des Bundesausschusses für Weinforschung (BfW) bei ihrer Jahrestagung in der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) in Veitshöchheim einig.

Aus den Trauben mit oft hohen Zuckergehalten entstehen Weine mit hohen Alkoholgehalten. Das aus diesem Grund geschaffene Forschungsprojekt „Alkoholmanagement“ führte bisher allerdings nicht zu den erhofften Lösungen, war auf der Tagung zu erfahren. 

„Die einfachste Methode der Alkoholreduzierung bestünde darin, die Trauben einfach früher zu ernten,“ erklärte Dr. Martin Geßner vom Fachzentrum Analytik der LWG. Doch scheide dieses Verfahren wegen der dann mangelnden physiologischen Reife der Beeren und der damit verbundenen Geruchs- und Geschmackseinbußen aus. 

Der Bundesausschuss für Weinforschung tagte zum ersten Mal in Veitshöchheim. Der BfW setzt sich aus Wissenschaftlern der deutschen Weinforschungseinrichtungen und der Lebensmittelüberwachung sowie aus Vertretern des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zusammen. Er berät das BMEL in Fragen der Weinbauwissenschaft und Weinforschung und fördert die Verbindungen der auf dem Sektor Wein arbeitenden Wissenschaftler gleicher und verwandter Wissensgebiete untereinander sowie zur Praxis. (lwg)


Apr 02 2014

Dr. Dietmar Rupp: Stein & Wein, welchen Einfluß hat der Boden auf den Weincharakter?

Tag: Oenologiesigi.hiss @ 12:13

Kommentar Sigi Hiss: Auch wenn die Studie schon um die 20 Jahre her ist, so hat sie vom Grundsatz her immer noch Gültigkeit.

von Dr. Dietmar Rupp / Staatliche Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau Weinsberg

Im Frühjahr des Jahres 1911 rückte die französischen Armee in zahlreiche Weinbaugemeinden der Champagne ein. Der Regierung erschien dies als letztes Mittel um dort Ruhe und Ordnung wieder herzustellen. Zuvor probten wütende und rebellierende Winzer den bürgerlichen Ungehorsam: Mit roten Fahnen zogen sie durch Städte und Dörfer, enttäuschte Gemeinderäte traten geschlossen zurück.
Der Protest der Landbevölkerung war durchaus verständlich, denn den Rebflächen um Bar-sur-Aube war wenige Wochen zuvor der AOC-Status aberkannt worden.
Natürlich ging es in erster Linie um die Durchsetzung wirtschaftlicher Interessen, doch wurde erneut die Frage aufgeworfen, ob unterschiedliche Böden und Landschaften tatsächlich von sich aus unterschiedliche Weinqualitäten hervorbringen.
Auch heute gibt es Bestrebungen, von unterschiedlichen Zusammensetzungen der Böden auf die Güte der darauf gewachsenen Weine zu schließen.

Daß die Frage des Standorteinflusses oder des Bodeneffekts nicht leicht zu beantworten ist, Continue reading „Dr. Dietmar Rupp: Stein & Wein, welchen Einfluß hat der Boden auf den Weincharakter?“


Feb 24 2014

Saale und Unstrut: Weinreben sollen künftig bewässert werden

Tag: Oenologie,Regionensigi.hiss @ 08:32

An Saale und Unstrut sollen die Weinreben künftig bewässert werden. Damit könne die zunehmende Trockenheit bekämpft werden, teilte am Samstag der Sprecher der Winzervereinigung Freyburg-Unstrut, Theo Lies, mit.

Seit 2008 konnte nur eine große Lese mit mehr als drei Millionen Litern eingefahren werden. Dreimal wurde noch nicht einmal die Zwei-Millionen-Liter-Grenze erreicht.

Solche Ergebnisse schmerzten, Continue reading „Saale und Unstrut: Weinreben sollen künftig bewässert werden“


Okt 02 2013

TWickler simuliert Traubenwickler-Population

Tag: Oenologiesigi.hiss @ 11:36

Veitshöchheim – Astrid Baumann hat nichts gegen den Weinbau in Franken, ganz im Gegenteil. Sie klingt nur bisweilen so. „In diesem Sommer gab es zum Glück einen kräftigen Befall durch den Traubenwickler“, sagt die Rebschutzexpertin der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) in Veitshöcheim bei der Rebschutzbesprechung und die Begeisterung lässt sich unschwer heraushören. Denn der Einfall der Motten in die fränkischen Weinberge ermöglichte es ihr, ein neu entwickeltes Simulationsmodell zu testen. Es könnte die Bekämpfung des gefürchteten Schädlings bald bedeutend erleichtern. Continue reading „TWickler simuliert Traubenwickler-Population“


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