Im Rahmen der Weinbörse verlieh der VDP den Ehrenpreis für publizistisch herausragende Leistungen an Weinkritiker Gerhard Eichelmann – Die Laudatio übernahm VDP-Vizepräsident Armin Diel.
Bei der Eröffnung der 39. Mainzer Weinbörse der Prädikatsweingüter in Mainz am vergangenen Wochenende stand die Verleihung der VDP Trophy Herkunft Deutschland an Gerhard Eichelmann, den Herausgeber des seit 2000 jährlich erscheinenden Weinführers „Deutschlands Weine“ im Mittelpunkt. Seit 2001 verleiht der VDP die VDP Trophy an herausragende Publizisten, die sich durch ihre Arbeit um den deutschen Wein verdient gemacht haben. In seiner Laudatio für den 8. Preisträger skizzierte VDP-Vizepräsident und vormaliger Herausgeber des Gault Millau, Armin Diel den bemerkenswerten und ungewöhnlichen Weg Eichelmann‘s in die Welt der besten Weine, und lobte dessen „schnörkellose Offenheit“, mit der er sich Anerkennung unter Weinliebhabern und Winzer gleichermaßen erworben habe. „Der Eichelmann“ zählt heute mit einer Auflage (2011) von über 25.000 Exemplaren, in denen über 800 Winzer und 8000 Weine kritisiert werden, zu den Standardwerken des deutschen Weines. Continue reading “VDP: Trophy “Herkunft Deutschland” an Gerd Eichelmann”
Chianti aus Italien oder Rioja aus Spanien sind in Deutschland so beliebt wie seit langem nicht mehr. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Mittwoch wurden im vergangenen Jahr 1,4 Milliarden Liter Wein nach Deutschland importiert, das waren 101 Millionen Liter oder 7,6 Prozent mehr als im Vorjahr.
Seit 2005 lagen die Zuwächse gegenüber dem Vorjahr dagegen nur zwischen 13 und 58 Millionen Litern jährlich. Die Konjunkturflaute und geringere Erntemengen in Nachbarländern hätten die Importe zuletzt gedämpft, erklärte das Bundesamt auf Anfrage. Wein aus Italien steht in Deutschland weiterhin ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Im vergangenen Jahr wurden 582 Millionen Litern (plus 6,2 Prozent) aus dem Mittelmeerland importiert.
Den größten Zuwachs verzeichneten allerdings die Einfuhren aus Spanien, die um 28,2 Prozent auf 263 Millionen Liter zulegten. Größter Lieferant außerhalb Europas war Südafrika mit 82 Millionen Litern (plus 11,9 Prozent). Deutsche Winzer steigerten ihre Exporte um 3,4 Prozent auf 12 Millionen Liter. Hauptabnehmerland waren trotz eines Rückgangs um 6,2 Prozent auf 74 Millionen Liter weiterhin die Niederlande. (dpa)
Die Euro-Schuldenkrise verdirbt den Deutschen offensichtlich nicht die Lust auf ein bisschen Luxus: Im vergangenen Jahr wurde so viel Champagner bestellt wie schon seit 1997 nicht mehr, berichtete der Branchenverband CIVC am Dienstag.
Mit 14,2 Millionen Flaschen sei Deutschland damit nach Großbritannien und den USA weltweit der drittgrößte Exportmarkt für die edlen Tropfen aus dem Anbaugebiet Champagne. Im Vergleich zu 2010 seien 1,1 Millionen Flaschen mehr ins Nachbarland exportiert worden.
Weltweit verkauften die Champagnerhersteller nach eigenen Angaben 322,9 Millionen Flaschen und damit 1,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Wert der weltweiten Lieferungen stieg um rund 7 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro. Wermutstropfen war allerdings die Entwicklung des Heimatmarktes. Dort wurden im vergangenen Jahr 181,6 Millionen Flaschen verkauft – 3,3 Millionen Flaschen weniger als im Vorjahr. (dpa)
Die spanische Beteiligung hat sich in den letzten zehn Jahren verfünffacht und wartet dieses Jahr mit mehr als 350 Ausstellern auf.
Düsseldorf, 02. Februar 2012. Am ICEX – Wein aus Spanien Gemeinschafts-stand in Halle 6 zeigen 85 Aussteller aus allen Regionen Spaniens ihre Weine, vom kleinen Weingut bis hin zu Genossenschaften und einigen Exportkonsortien, deren Angebot gleich mehrere Herkunftsregionen umfasst. Darüber hinaus befinden sich hier die Stände der Kontrollräte der Herkunftsregionen (Denominaciones de Origen) Jumilla, Rías Baixas, Ribeiro und Rueda.
Am Informationsstand in Halle 6 B11 steht ICEX – Wein aus Spanien den Besuchern für alle Fragen rund um Wein aus Spanien zur Verfügung und hält den druckfrischen Katalog bereit, der in digitaler Form in Kürze unter www.wein-aus-spanien.org zu finden sein wird. Continue reading “Die ProWein ist die große Leistungsshow für Wein aus Spanien in Deutschland”
Sigi Hiss – Schaut man sich die aktuellen Weinstatistiken des DWI an, so fallen doch ein paar interessante Trends auf. Die Menge liegt seit zwei Jahrzehnten in etwa bei 9,5 Mio. hl/Jahr (genau 9,6). Damit liegt Deutschland weltweit gesehen an 9. Stelle. In 2011 wird Deutschland wohl genau diese 9,6 Mio. hl erreichen, liegt also exakt im Jahresdurchschnitt. Was den Weinverbrauch angeht, ist man nach Frankreich, USA & Italien an 4. Stelle. Der Pro-Kopf-Verbrauch ist sehr konstant mit rund 24 Liter pro Kopf & Jahr (Stillwein & Schaumwein). Der Marktanteil deutschen Weins pendelt immer bei 46 -47%. Was sich deutlich in den letzten 35 Jahren verändert hat, sind die Geschmacksrichtungen: Heute sind 40% aller Weine trocken ausgebaut, das war 1985 mit 16% deutlich weniger. Halbtrocken war 1985 mit Continue reading “Aktuelle & interessante Daten – Weinland Deutschland 2012″
Spätburgunder – drei Farben Rot
Die edle, filigrane, tendenziell hellfarbige Rebsorte Spätburgunder – in ihrer französischen Heimat Pinot Noir genannt – hat es deutschen Rotweinmachern und Stuart Pigott besonders angetan. Als Diva und Mimose bekannt, gehören ihr doch die Herzen deutscher Spitzenwinzer!
Pigott besucht die besten Güter in Sachen “Spätburgunder” – die Weingüter “Rudolf Fürst” in Franken, “Knipser” in der Pfalz und “Bernhard Huber” in Baden.
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Ab jetzt wird wieder eingeschenkt! Deutschlands Weintrinker bekommen »ihre Bibel« (DIE ZEIT) in ihrer aktuellsten 2012er-Ausgabe.

Mit 914 Seiten, 1.029 besprochenen Weinerzeugern und über 12.500 verkosteten Weinen, von denen 8.060 ausgewählt und bewertet wurden, präsentiert sich der Gault Millau WeinGuide Deutschland 2012 so ausführlich wie noch nie.
Dabei hatten es die Winzer gerade mit dem neu verkosteten Jahrgang nicht leicht: »Selten war ein Jahrgang so gut wie 2010 – und zugleich so schwach. In der Spitze, vor allem an der Saar, gab es eine Fülle von edelsüßen Rieslingen, die ihresgleichen suchen. Gleichzeitig gab es auch einfach schlechte Weine. 2009 konnte man fast alles blind kaufen. 2010 trennt sich die Spreu vom Weizen«, sagte Chefredakteur Joel B. Payne auf der Präsentation des neuen WeinGuide in der Rheinland-Pfalz Bank in Mainz.
»Selten so gut und zugleich so schwach« – in einem solch schwierigen Jahrgang freuen sich nicht nur »Wein-Anfänger« und Gelegenheitsgenießer über Orientierung. Der Gault Millau WeinGuide versteht Continue reading “Korkenzieher raus: Der Gault Millau WeinGuide Deutschland 2012 ist erschienen!”
Die Regionen und ihre Rebflächen im Überblick:
- Ahr: 559 Hektar, vor allem Rotweine
- Baden: 15.906 Hektar, wichtiges Anbaugebiet für Spätburgunder
- Franken: 6.063 Hektar, meist Müller-Thurgau und andere Weißweine
- Hessische Bergstraße: 439 Hektar, eines der kleinsten Gebiete
- Mittelrhein: 436 Hektar, oft arbeitsaufwendige Steillagen
- Mosel: 8.768 Hektar, überwiegend Riesling, viele Steillagen
- Nahe: 4.155 Hektar, vor allem Riesling, aber auch Müller-Thurgau
- Pfalz: 23.445 Hektar, Riesling und Dornfelder am wichtigsten
- Rheingau: 3.125 Hektar, vor allem Riesling und etwas Spätburgunder
- Rheinhessen: 26.523 Hektar, größtes Anbaugebiet Deutschlands
- Saale-Unstrut: 685 Hektar, Hauptsorte Müller-Thurgau
- Sachsen: 462 Hektar, vor allem Müller-Thurgau und Riesling
- Württemberg: 11.511 Hektar, rund 70 Prozent Rotweine (dpa)
In den Weinanbaugebieten Baden und Württemberg dürfen künftig neue Rebsorten gepflanzt werden. Agrarminister Alexander Bonde (Grüne) hat jetzt die zugelassenen Sorten im Rahmen der Landesweinverordnung erweitert. «Durch den Einsatz pilzresistenter Sorten können die Betriebe den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zurückfahren. Dies leistet einen Beitrag zum Umweltschutz», begründete der Minister die Zulassung. Nicht-klassifizierte Sorten konnten bisher nur in genehmigten Anbauversuchen kultiviert werden. (dpa/lsw)
Mainz – Wegen der hohen Nachfrage muss die Förderung von Investitionen in der Weinwirtschaft für Verarbeitung und Vermarktung vorübergehend ausgesetzt werden.
Die Förderung von Investitionen in der Weinwirtschaft für Verarbeitung und Vermarktung von Wein in Rheinland-Pfalz muss wegen der hohen Nachfrage ab dem 7. September 2011 vorübergehend ausgesetzt werden. Dies teilt das rheinland-pfälzische Landwirtschaftsministerium mit. Continue reading “Deutschland: Ministerium setzt Förderung von Investitionen für Weinbereitung und -vermarktung vorübergehend aus”
“Web 2.0 war gestern – heute bewegen wir uns im mobilen Web.” (Dirk Würtz, einer der Initiatoren des VinoCamps)
Meldung des Deutschen Weininstituts: “Ein Wochenende lang war der Campus Geisenheim Zentrum modernen “Networkings” rund um das Thema Wein und Wein-Marketing. Die beiden Meister-Blogger Thomas Lippert, Kellermeister aus Heidelberg, und Dirk Würtz, Weinmacher aus Rheinhessen, hatten zum ersten VinoCamp Deutschlands eingeladen und 110 interessierte und motivierte Teilnehmer waren gekommen. Continue reading “Der Campus Geisenheim Schauplatz des ersten VinoCamps Deutschlands”
Ausschließlich deutsche Weine ab 1. Juli im Ausschank – Weinkarte entstand in Kooperation mit dem Deutschen
Weininstitut.
Deutsche Weine erfreuen sich im In- und Ausland wachsender Beliebtheit und größer werdender Anerkennung. Die Deutsche Bahn (DB) nimmt dies zum Anlass und schenkt ab Juli in ihren Fernverkehrszügen ausschließlich deutsche Weine aus. Continue reading “Deutsche Bahn präsentiert das Weinland Deutschland”
Gesamtrebfläche in Deutschland mit rund 102.000 Hektar konstant /Weißweinrebsorten legen im Anbau leicht zu
Der Weißburgunder war im vergangenen Jahr die Rebsorte mit dem größten Flächenzuwachs in Deutschland. Er legte im Vergleich zum Vorjahr im Anbau um 240 Hektar, bzw. 5,6 Prozent, auf insgesamt 3.941 Hektar zu, gefolgt vom Riesling mit einem Zuwachs von 146 Hektar auf nunmehr 22.580 Hektar Rebfläche. Continue reading “Pole-Position für Weißburgunder und Riesling”
Die deutschen Weinerzeuger werden in diesem Herbst voraussichtlich die kleinste Ernte seit 25 Jahren einbringen. Wie das Deutsche Weininstitut (DWI) bekannt gab, wird sich die Erntemenge 2010 nach den neuesten Schätzungen nur auf etwa sieben Millionen Hektoliter belaufen. Dies entspricht einem Viertel weniger als der Vorjahresertrag.
Auch europaweit ist keine überdurchschnittliche Weinmosternte zu erwarten. Den Prognosen nach liegt sie mit 165,5 Millionen Hektolitern sechs Prozent unter dem fünfjährigen Mittel.
Qualitativ wird der Jahrgang 2010 hierzulande als gut eingestuft. Etwa ein Viertel der Gesamternte bewegt sich in diesem Jahr auf Prädikatsweinniveau.
„Der Grund für die außergewöhnlich niedrigen Erträge liegt in erster Linie in dem geringen Fruchtansatz, der durch sehr kühle Temperaturen während der Rebblüte hervorgerufen wurde“, erläuterte der Präsident des Deutschen Weinbauverbandes, Norbert Weber. Zudem hätten sich qualitätsfördernde Maßnahmen wie die stark selektive Lese zusätzlich ertragsmindernd ausgewirkt. Continue reading “Deutschland: Weinernte 2010 – klein aber fein”
Auch im 2. Quartal 2010 legte der Weinabsatz im Handel leicht zu, allerdings war der Umsatz mit Wein leicht rückläufig. Das zeigen die aktuellen Zahlen des GfK-Haushaltspanels, die die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag des Deutschen Weininstituts ermittelt. Continue reading “Deutschland: Marktforschung 2. Quartal 2010″
Sigi Hiss – Deutschland will eine Gesetzeslücke im Produktionszyklus Wein schließen. Dies betrifft die Situation, wenn der Traubenlieferant & der Traubenverarbeiter nicht identisch sind. Die Mengenregulierung wird allgemein beim Winzer (gewissermaßen Lieferant & Verarbeiter in einer Person) über das Verhältnis Hektar/Hektoliter geregelt. Kauft ein Traubenverarbeiter jedoch Trauben an, so wird nach der Formel 100kg Trauben = 75 Liter Wein abgerechnet. Oft aber wird deutlich mehr Saft beim Pressvorgang gewonnen, als die 75 Liter & somit die Mengenregulierung unterlaufen. Das neue Gesetz legt nun eine fixe Prozentzahl fest – 75%. Beobachter gehen davon aus, dass die Gesetzesänderung im Bundestag eine große Parteien übergreifende Mehrheit finden wird.
Die Weinmosternte 2009 ist nach Bekanntgabe der endgültigen Ernteergebnisse um drei Prozent höher ausgefallen als noch im November letzten Jahres prognostiziert wurde.
Wie das Deutsche Weininstitut (DWI) auf der Datenbasis des Deutschen Weinbauverbandes sowie des Statistischen Bundesamtes bekannt gibt, beläuft sich die Gesamtdeutsche Weinerntemenge des Jahrgangs 2009 auf 9,14 Millionen Hektoliter. Dieses Ernteergebnis liegt 8,6 Prozent unter dem des Vorjahres sowie 7,3 Prozent unter dem zehnjährigen Mittel. Continue reading “Deutschland: Weinernte 2009 höher als Prognose”
Ein umfangreiches Seminarprogramm in deutscher und englischer Sprache, bietet das International Wine Institute, (IWI) ab sofort, in Bad Neuenahr-Ahrweiler an.

In Deutschland ist das Interesse am Kulturgut Wein sehr groß. Nicht nur der Genuss steht heutzutage im Vordergrund- vielmehr wünschen sich wissbegierige Feinschmecker detaillierte Hintergrundinformationen und nehmen an Weinseminaren teil oder wünschen sich das Fachgespräch im Restaurant und Fachhandel. Die reizvollen Weinregionen erfreuen sich zunehmender Übernachtungszahlen. Klettersteige und Wanderwege präsentieren unverfälschte, reizvolle Weinbauregionen die in Europa seines Gleichen suchen. Continue reading “IWI – Erlebnisreiche Seminare auf höchstem Niveau”
Der Bundestag hat am Donnerstag offiziell das Aus für den Tafelwein beschlossen. Damit wurde eine entsprechende Regelung des europäischen Weinrechts – Wein-Plus berichtete – auf nationaler Ebene umgesetzt. Die Zustimmung des Bundesrates am 10. Juli gilt als Formsache. Continue reading “Der Deutsche Bundestag hat den Tafelwein abgeschafft”
Die Reben blühen in diesem Jahr erneut viel früher als im Durchschnitt der Vorjahre. Nach einem Turbostart der Rebentwicklung verbunden mit einem sehr zeitigen Austrieb im April, weist die Rebvegetation derzeit einen Vorsprung von rund 8 – 10 Tagen gegenüber dem langjährigen Mittel auf. An sehr warmen Standorten wie beispielsweise am Kaiserstuhl in Baden, sind die ersten Reben bereits verblüht. Continue reading “Deutschland: Frühe Rebblüte 2009″